
Am 30.10. ist es wieder so weit und die 2. Staffel unseres Lieblingsforensikers in Gestalt von DEXTER: WIEDERERWACHEN (OT: Resurrection) startet mit einer Doppelfolge. Nachdem die beiden Serienableger DEXTER: A NEW BLOOD und DEXTER: ORIGINAL die Ereignisse vor und direkt nach der Original-Serie beleuchtet haben, ist mit Dexter: Resurrection das unmögliche gelungen – sie haben die zum Teil kritischen Fans komplett abgeholt und Nach Staffel 1+4 der Originalserie, die wohl beste Staffel der gesamten Serie abgeliefert! Zeit nochmal die Originalserie Tribut zu zollen – viel Spaß beim Lesen! Gerne dürft ihr euer Ranking bzw. eure Rezension in der Kommentarspalte platzieren, wenn ihr mögt!

Staffel 1
Dexter Morgan (Michael C. Hall) ist seinen Mitmenschen als unscheinbarer Typ von nebenan bekannt. Er arbeitet als Blutspurenanalytiker im Miami Morddezernat, wo auch seine Adoptivschwester Debra Morgan (Jennifer Carpenter) als Polizistin arbeitet. Mit immensem Fachwissen und nahezu unheimlicher Begeisterung gibt er sich seiner Arbeit hin und erweist sich als unersetzbar bei den Mordermittlungen. Abseits von seiner Arbeit pflegt er eine Beziehung mit Rita Bennett (Julie Benz), die erst seit Kurzen von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt lebt. Dexter agiert immer stärker als Vaterfigur für ihre beiden Kinder Cody (Preston Bailey) und Astor (Christina Robinson).
Doch Dexter ist alles andere als normal. Seit einem traumatischen Erlebnis, bei dem er den brutalen Mord an seiner Mutter mit ansehen musste, ist er nicht in der Lage, Emotionen zu empfinden und entwickelte einen Drang zu töten. Der Polizist Harry Morgan, der mit dem Fall beauftragt war, adoptierte Dexter und entdeckte seine psychopatischen Neigungen. Wissentlich, dass er Dexters Morddurst nicht unterdrücken konnte, brachte er Dexter bei, seine Mordlust nur gegen andere Mörder zu richten.

Von da an nutzte Harry sein Polizeiwissen, um Dexter die gezielte Jagd auf Mörder beizubringen. Er lehrte ihn auch, wie er sich nahtlos in die Gesellschaft eingliedern konnte, ohne aufzufallen. All diese Regeln bilden Dexters „Kodex“. Seitdem nutzt er seinen Einfluss im Morddezernat, um sich Informationen über Mörder auf freiem Fuß zu machen und sie in der Nacht zu jagen. Er geht stehts methodisch und sauber vor, behält allerdings immer ein Bluttropfen der Opfer als Trophäe in Form eines Objektträgers, bevor er sie tötet und im Meer versenkt. Alles nur, um seinen „dunklen Begleiter“ zufrieden zu stellen. Sein Adoptivvater hat ihn so entscheidend geprägt, dass Dexter selbst nach seinem Tod noch mit ihm „kommuniziert“.
Dexter hat es stets geschafft seine wahre Natur geheim zu halten, selbst gegenüber seiner Halbschwester. Der einzige aus dem Morddezernat, der ihn zu verdächtigen scheint, ist Sgt. James Doakes (Erik King). Trotz seiner Abneigung ihm gegenüber, konnte Dexter ungestört seinem Alltag nachgehen. Doch ein besonderer Fall sollte alles ändern: Mordfälle wiederholten sich, bei dem die in Stücke zerteilten und völlig blutleeren Körper von Prostituierten aufgefunden wurden. Dexter ist sofort fasziniert von seiner sauberen Arbeit. Aufgrund seiner Vorgehensweise erhält der Serienkiller den Beinamen „Kühllaster-Killer„. Was diesen Mörder jedoch von allen anderen zu unterscheiden scheint, ist sein direktes Interesse an Dexter. Er legt eine Puppe, die entsprechend dem Opfer zerteilt ist, in Dexters Kühlschrank und verdeutlicht somit, dass er ihn zum „Spiel“ herausfordert…

Einen besseren Serienauftakt kann es kaum geben. Michael C. Hall spielt Dexter Morgan mit einer perfekten Balance aus emotionaler Kälte und mühsam maskierter Menschlichkeit. Seine inneren Monologe sind das Herzstück der Serie. Der Antagonist der ersten Staffel ist genial konzipiert. Das psychologische Katz-und-Maus-Spiel zwischen Dexter und dem Ice-Truck-Killer sorgt für eine durchgehende, stetig steigende Anspannung. Die zwölf Episoden folgen einem klaren roten Faden. Es gibt kaum Leerlauf oder unnötige Nebenhandlungen; jede Folge trägt zur Auflösung des zentralen Rätsels bei. Das sonnige, farbenfrohe Miami bildet einen faszinierenden, fast schon zynischen Kontrast zu den düsteren, blutigen Verbrechen, die im Verborgenen stattfinden.
Fazit: Die erste Staffel von Dexter ist nahezu perfektes Fernsehen und gilt als Meilenstein des modernen Seriengoldalters. Das spektakuläre Finale führt die emotionalen und psychologischen Konflikte der Hauptfigur brillant zusammen und lässt den Zuschauer mit einem Gefühl der Faszination und moralischen Zerrissenheit zurück. Lediglich einige Nebencharaktere wie Angel und Masuka sind im Kontrast zu Dexter und seiner Schwester Debra in der ersten Staffel erzählerisch noch etwas unterfordert, trügt aber nicht hinweg, dass es sich mit Dexter um ein packendes, psychologisch dichtes Meisterwerk des Thriller-Genres handelt. Die erste Staffel etabliert perfekt das moralische Dilemma eines sympathischen Serienmörders, der nach einem strikten Kodex nur andere Verbrecher tötet.



Staffel 2
Über ein Monat ist vergangen. Doakes verfolgt jeden Schritt Dexters und auch Debra wohnt nach dem traumatischen Ereignis immer noch bei Dexter. Doch darauf folgt ein Ereignis, das alle aktuellen Probleme von Dexter in den Hintergrund rückt: Dexters Leichen wurden im Meer gefunden. Der Fall wird bekannt als der „Bay Harbor Metzger„, ein Mörder, dessen Leichen alle von schuldigen Mördern stammen. Viele Leute verehren seine Taten. Das Morddezernat hingegen erhält Hilfe von Frank Lundy (Keith Carradine), einen der erfahrensten FBI Agenten.
Um Rita sein merkwürdiges Verhalten zu erklären, gibt Dexter vor, drogensüchtig zu sein. Er verspricht ihr, zu den anonymen Drogensüchtigen zu gehen. Bei den Treffen lernt er Lila Tournay (Jaime Murray) kennen. Da sie ihn zu verstehen scheint, kommt es zu einer engen Verbindung zwischen den Beiden. Sie scheint ihn zu akzeptieren und auch er erfährt von ihren pyromanischen Tendenzen. Sie ermuntert ihn aktiver vorzugehen und unter anderem stärker nach seiner Vergangenheit zu forschen. So findet er die Spur eines Kriminellen, der seine Mutter getötet haben könnte und findet gleichzeitig heraus, dass sie eine Informantin für Harry Morgan war. Gleichzeitig trägt seine aktive Vorgehensweise auch negativ dazu bei, dass Lundy immer stärker auf Dexters Spur kommt. Auch die Verbindung mit Rita leidet unter der Beziehung mit Lila, weshalb sie mit ihm Schluss macht. Schließlich erkennt Dexter, wie viel ihm Rita und die Kinder tatsächlich bedeuten und will sich von Lila distanzieren. Von da an offenbart Lila ihre wahre obsessive Natur.

Währenddessen erkennt Doakes, dass Dexter nie süchtig gewesen ist und verdächtigt ihn nun mehr denn je, weshalb er für Dexter zur Gefahr wird. Dexter sorgt deshalb für seine Suspendierung. Von da an agiert Doakses selbstständig und ohne Rücksicht auf Verluste und bricht in Dexters Wohnung ein. Er entdeckt Dexters Bluttrophäen und entwendet sie als Beweismittel. Dexter ist überzeugt, dass er überführt ist, doch muss er erleichtert feststellen, dass die Objektträger bei Doakes gefunden wurden und er nun der Hauptverdächtige ist. Seitdem ist Doakes auf der Flucht.
Dexter findet den letzten verbliebenen Mörder seiner Mutter. Er tötet ihn in einer verlassenen Drogenhütte. Als er die Leiche entsorgen will, stellt sich heraus, dass Doakes ihm gefolgt ist. Mit gezückter Waffe fordert er Dexter auf, sich zu ergeben. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Dexter die Oberhand gewinnt, Doakes bewusstlos geschlagen wird und in einen Käfig in der Hütte eingesperrt wird. Weder willig ihn zu töten, noch sich zu ergeben, plant Dexter die Beweismittel so zu drehen, dass Doakes als Serienkiller verhaftet wird…

Während Staffel 1 noch stark dem klassischen Ermittlungsmuster folgte, bricht Staffel 2 radikal aus dieser Komfortzone aus. Anstatt dass Dexter Jagd auf einen anderen Serienmörder macht, wird er selbst zum Gejagten. Durch die Entdeckung seiner Leichen im Hafen wird die „Bay-Harbor-Metzger“-Taskforce ins Leben gerufen – angeführt ausgerechnet von FBI-Agent Frank Lundy. Dass Dexter die Ermittlungen im eigenen Labor manipulieren muss, erzeugt einen permanenten, nervenzerreißenden Spannungsbogen. Das psychologische Duell zwischen Dexter und Doakes, der als Einziger Dexters wahre Natur spürt, erreicht hier seinen dramatischen Höhepunkt. Doakes fungiert als perfekter moralischer Gegenspieler, während Lila Tournay als Dexters „Sucht-Sponsorin“ eine völlig neue, toxische Dynamik in sein Leben bringt. Sie versteht sein inneres Dunkles, erweist sich jedoch als komplett unberechenbare und obsessive Psychopathin, die Dexters mühsam aufgebautes Doppelleben im Vorbeigehen zu sprengen droht.
Fazit: In dieser Staffel wird Harrys Code auf eine harte Probe gestellt. Dexter muss sich mit der Frage auseinandersetzen, was er tun soll, wenn ein absolut unschuldiger Mensch (wie Doakes oder Lundy) ihm zu nahe kommt. Das zwingt ihn zu moralischen Grauzonen, die den Charakter extrem komplex und nahbar machen. Die zweite Staffel meistert den Spagat zwischen rabenschwarzem Humor, psychologischem Drama und purem Thriller. Sie zieht das Tempo im Vergleich zur Debütsaison massiv an und liefert ein explosives, konsequentes Finale. Wer packende Mindgames und Hochspannung sucht, findet hier den (bisherigen) Höhepunkt der Serie.



Staffel 3
Rita ist von Dexter schwanger. Dexter weiß nicht, wie er damit umgehen soll, da er befürchtet, sein Kind könnte genauso werden wie er. Erst durch Debra’s Motivation ist er bereit Vater zu werden und macht daraufhin Rita einen Heiratsantrag. Doch nichtsdestotrotz geht Dexters Feldzug unentwegt weiter. So auch gegen den Mörder und Drogendealer Frederick „Freebo“ Bowman. Unerwartet kommt es zu einem Handgemenge, bei dem Freebo entkommen kann und Dexter stattdessen zur Selbstverteidigung einen anderen tötet. Es stellt sich noch heraus, dass das Opfer namens Oscar Prado der Bruder des Bezirkstaatsanwaltes Miguel Prado (Jimmy Smits) ist. Trotz allem gibt Dexter nicht auf und kann schließlich Freebo aufspüren und sich ihm entledigen. Er bemerkt allerdings zu spät, dass Prado das Versteck gefunden hat. Dexter erzählt ihm, er hätte Freebo in Notwehr getötet. Prado dankt ihm für die „Gerechtigkeit“ an seinem Bruder und will ihm sogar bei der Entsorgung der Leiche helfen.
In der nächsten Zeit überhäufen sich die Mordfälle, sodass Prado schließlich hinter Dexters Geheimnis kommt. Er lobt Dexters Überzeugungen und erklärt ihm seine Unterstützung – ganz zu Dexters Missfallen. Dexter muss überrascht feststellen, dass Prado sich nicht so einfach von seinem Vorhaben abbringen lässt. Tatsächlich glaubt Dexter sogar nach einer Weile, in Prado einen Freund gefunden zu haben, der Dexters Geheimnis akzeptiert. Währenddessen ereignet sich eine Mordreihe, wobei alle Opfer gehäutet zurückgelassen werden. Debra Morgan und ihr neuer Partner Joey Quinn (Desmond Harrington) gehen dem Fall nach. Es stellt sich heraus, dass der sogenannte „Häuter“ (Jesse Borrego) auf der Suche nach Freebo ist und dabei schon viele Kontaktpersonen gefoltert hat.

Die Zeit vergeht und Dexter bekommt immer mehr Zweifel an seiner „freundschaftlichen“ Zusammenarbeit mit Prado. Dieser drängt Dexter immer stärker zu neuen Morden an Kriminellen und lässt sich nur schwer von Dexters Moralkodex belehren. Prado übertritt die Grenze schlussendlich als dieser aus niedrigeren, gar egoistischen Beweggründen tötet. Nun ist Dexter überzeugt, dass Prado ihn ausgenutzt hat, um das effektive Morden zu erlernen…
Nach der extrem rasanten und dramatischen zweiten Staffel schaltet Runde 3 zwar erzählerisch einen Gang zurück, glänzt dafür aber mit einem grandiosen psychologischen Kammerspiel zwischen Dexter und dem stellvertretenden Staatsanwalt Miguel Prado (überragend gespielt von Jimmy Smits). Zum ersten Mal bricht Dexter seine eiserne Regel der absoluten Isolation und versucht, jemanden in sein dunkles Geheimnis einzuweihen. Er versucht sogar, Miguel „Harrys Kodex“ beizubringen, doch [Spoiler Alert] Miguel erweist sich als unberechenbarer Egoist, der den Kodex nur als Ausrede für persönliche Rachemotive nutzt. Dexter muss schmerzhaft lernen, dass wahre Freundschaft für ein „Monster“ wie ihn unmöglich ist. Die finale Konfrontation auf dem Dach gehört zu den stärksten Momenten der gesamten Serie.

Parallel zu seiner düsteren Arbeit macht Dexter privat riesige Entwicklungsschritte: Die Dynamik zwischen Dexter und Rita verändert sich komplett, als Rita schwanger wird. Dexter merkt zunehmend, dass seine Zuneigung zu Rita, Astor und Cody längst keine bloße „Tarnung“ mehr ist, sondern er echte Gefühle für sie entwickelt hat.
Fazit: Während das Duell mit Miguel Prado psychologisch genial konstruiert ist, fällt der eigentliche Serienkiller der Staffel – „der Häuter“ – im Vergleich deutlich ab. Er dient primär dazu, Debra eine Ermittlungsgrundlage zu bieten, damit sie sich ihre Detective-Marke verdienen kann. Als Bedrohung für Dexter bleibt er bis zum schnellen Showdown im Finale jedoch blass und fungiert eher als erzählerisches Werkzeug. Die 3. Staffel von Dexter bricht das starre Schema der ersten Staffeln auf. Anstatt dass Dexter nur passiv gejagt wird oder aktiv opferjagt, muss er sich mit den moralischen Konsequenzen von Vertrauen auseinandersetzen. Das bittere Fazit, dass er letztlich doch verdammt ist, allein zu bleiben, und die gleichzeitige Bindung mit Rita machen die Staffel zu einem meisterhaften Bindeglied der goldenen Ära der Serie.



Staffel 4
Nach der Geburt von Dexter’s Sohn Harrison zieht er mit Rita und den Kindern in einen Vorort. Allerdings hat er Probleme, sich in das neue Leben einzugewöhnen. Er ist gestresst und übermüdet, was sich sowohl auf seine Arbeit, als auch auf sein Familienleben negativ auswirkt. Zur Überraschung vieler kommt FBI Agent Frank Lundy zurück nach Miami. Der Grund: Er ist einem Serienkiller auf der Spur, der bereits seit drei Jahrzehnten unentdeckt mordet und nun in Miami sein Unwesen treibt. Er bekam den Namen „Trinity-Killer“, da er immer nach einem dreifachen Mordmuster vorgeht: Zuerst tötet er eine junge Frau, indem er ihr im Bad die Oberschenkelader durchtrennt. Danach zwingt er eine Mutter von einem hohen Baugerüst in den Tod zu springen. Zum Schluss erschlägt er einen Vater mit einem Hammer. Die ersten zwei Morde sind schon aufgetreten, weshalb Lundy wieder die Fährte aufgenommen hat und zuschlagen will, bevor es zum dritten Mord kommt. Durch angesammelte Analysen glaubt Lundy zu wissen, wo der Trinity-Killer als nächstes zuschlägt.
Der Gedanke, den größten Serienkiller aller Zeiten zu töten, hat auch Dexter nicht nicht kalt gelassen. Lundy’s Unterlagen folgend, macht sich Dexter auf, um Trinity’s nächsten Anschlag zu verhindern. Er kommt allerdings zu spät, kann den Trinity-Killer aber dennoch bis nach Hause folgen. Was Dexter jedoch sieht, hätte er nie für möglich gehalten: Der Trinity-Killer ist Familienvater einer vierköpfigen Familie. Zudem wird er als Lehrer und Kirchengänger als wertvolles Mitglied der Gemeinde betrachtet, der auch noch Häuser für Arme baut. Dexter ist immer mehr von dem Serienkiller fasziniert und freundet sich als „Kyle Butler“ mit ihm an. So hofft Dexter, Arthur näher zu kommen und gleichzeitig von ihm zu lernen, wie er seine zwei Identitäten unter einen Hut kriegen kann…

Der größte Geniestreich der Staffel ist die Einführung von Arthur Mitchell. John Lithgow liefert eine schauspielerische Meisterleistung ab, die völlig zurecht mit dem Acting-Triple Emmy, Golden Globe und Screen Actors Guild Award ausgezeichnet wurde. Er bricht das typische Muster der Serie: Er ist kein einsamer Wolf, sondern ein scheinbar biederer Familienvater, Kirchendiakon und Gemeindefreund. Die Dynamik zwischen Dexter und Trinity ist faszinierend, da Dexter anfangs glaubt, von Arthur lernen zu können, wie man das Doppelleben perfekt meistert. Die Thanksgiving-Folge (Das Fest der Dankbarkeit), in der Arthur vor den Augen seiner verängstigten Familie seine Maske fallen lässt, ist pure, nervenzerreißende Hochspannung.
Dexter kämpft in dieser Staffel mit den realen Problemen des Vorstadt- und Familienlebens. Schlafmangel durch das Baby, Verpflichtungen gegenüber Rita und den Kindern sowie sein Job bringen seinen „Dunklen Begleiter“ an seine Grenzen. Zu sehen, wie ein emotionsloser Soziopath versucht, ein „Super-Dad“ zu sein, bringt eine perfekte Balance aus schwarzem Humor und psychologischer Tiefe in die Serie.

Fazit: Das Fazit zur 4. Staffel von Dexter lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Meisterwerk. Die vierte Season gilt unter Kritikern und Fans gleichermaßen als der absolute Höhepunkt der gesamten Serie und als eine der packendsten Staffeln der Fernsehgeschichte. Sie ist die perfekte Symbiose aus psychologischem Thriller, Familiendrama und tiefschwarzer Tragödie. Sie führt die Serie auf ihren qualitativen Zenit. Das Ende der 4. Staffel (Episode 12) ist zudem eines der schockierendsten und mutigsten Serien-Finals aller Zeiten und veränderte die Serie für immer.



Staffel 5
Dexter ist nach den letzten Ereignissen nicht mehr derselbe. Er fühlt sich schuldig, ist aber nicht fähig, Emotionen zu zeigen. Das FBI wird aufmerksam und befragt Dexter, wobei sie ihn gleichzeitig auch zum Verdächtigen machen. Auch Joey Quinn entwickelt einen Verdacht, weil der Mord nicht in das gewöhnliche Schema des Trinity-Killers passte, allerdings bricht er den Verdacht ab, da er Gefühle für Debra entwickelt. Bereits kurz darauf ereignen sich weitere Mordfälle. Dexter geht der Spur nach und gerät an Boyd Fowler, der für die Tierkadaverbeseitigung tätig ist. Dexter tötet ihn, nach dem er Leichen von Frauen vorfindet, die in Tonnen untergebracht waren. Er bemerkt allerdings nicht, dass er beobachtet wurde: Lumen Pierce (Julia Stiles), ein weiteres Opfer, die von Dexter unwissentlich vor dem Tod gerettet wurde. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Gruppe handelt, die Frauen vergewaltigen, foltern und ermorden und Lumen wäre das dreizehnte Opfer gewesen.
Mit der Zeit kommen Dexter und Lumen sich näher. Sie ist entschlossen, einen Rachefeldzug gegen ihre Peiniger zu führen. Als Dexter merkt, dass sie in ihrer Wut auch Unschuldige in Mitleidenschaft ziehen könnte, entschließt er sich, ihr zu helfen. Schließlich schafft sie es, einen ihrer Peiniger ausfindig zu machen und Dexter hilft ihr, die Leiche zu beseitigen. Sie erzählt ihm von dem Frieden, den sie durch den Tod ihres Peinigers spürte und möchte deshalb ihre Rache fortsetzen. Dexter erkennt, dass Lumen ihren eigenen „dunklen Begleiter“ bekommen hat…

Nach den tragischen Ereignissen in Staffel 4 muss Dexter seine echte Schuldgefühle verarbeiten und mit seiner neuen Rolle klarkommen. Die Einführung von Lumen Pierce (gespielt von Julia Stiles) bringt frischen Wind und eine emotionale, untypische Partnerschaft in die Serie, die man nur loben kann. Die Hauptwidersacher erreichen jedoch nicht ganz die bedrohliche und geniale Klasse des Trinity-Killers aus der vorherigen Staffel. Während Quinns Misstrauen und die Verfolgung durch den Ex-Polizisten Stan Liddy für Thriller-Momente sorgen, wirken manche anderen Nebenplots eher blass.
Fazit: Die fünfte Staffel spaltet die Fangemeinde, bietet starkes Schauspiel, leidet aber nach dem furiosen Vorgänger an einem spürbaren Spannungsabfall, ist aber deutlich stärker als sie gemacht wird.



Staffel 6
Ein Jahr ist vergangen und Dexter ist mittlerweile wieder dem gewöhnlichen Alltagstrott verfallen. Er schafft es seinen Morden nachzugehen und sich gleichzeitig um seinen Sohn zu kümmern. Dexter will, dass sein Sohn ein normales Leben führt, da er insgeheim fürchtet, dass Harrison so werden könnte wie Dexter. Da häufen sich Morde, die klare Verweise auf einen drohenden Weltuntergang darstellen, wie es Christentum geschildert wird. So wurden beispielsweise die apokalyptischen Reiter nachgestellt, indem eine zerstückelte Leiche auf vier Pferde gesetzt wurde. Entsprechend erhält der dieser den Beinahmen „Doomsday“-Killer.
Dexters Verdacht führt ihn zu Bruder Sam, einem ehemaligen Mörder, der scheinbar bekehrt wurde und nun als gläubiger Christ andere Kriminelle bekehrt. Dexter glaubt nicht, dass der dunkle Begleiter bei einem wirklich verschwinden kann und will Sam töten. Doch Dexter muss feststellen, dass Sam unschuldig ist und tatsächlich die Wahrheit sagt. Daraufhin werden sie Freunde und Sam nimmt eine Rolle als Vorbild für Dexter ein.

Dexter geht weiter den Ermittlungen nach und stößt auf einen Schüler, der im Auftrag eines ehemaligen Professors für Religionswissenschaften dessen Morde begeht. Dexter bietet ihm an, zusammenzuarbeiten, damit sie Gellar finden können. Als sie jedoch in Gellar’s Kirche ankommen, macht Dexter eine schreckliche Entdeckung, in folge dessen die Situation komplett eskaliert…
Im Mittelpunkt dieser Staffel steht Dexters Auseinandersetzung mit Religion und Glaube, unterstützt durch die Nebenfigur Brother Sam. Die Morde des Doomsday-Killers sind gut inszeniert, aber auch oft überzeichnet. Der Twist wirkt zwar etwas konstruiert und vorhersehbar, funktioniert aber auch beim wiederholten Schauen noch gut. Die Handlungsstränge der Nebenfiguren im Miami Metro Police Department sind in dieser Staffel deutlich reduziert worden, was schade ist, denn sie bieten dadurch wenig echten Mehrwert. Viele Kritiker werten die Staffel als kreativen Tiefpunkt im Vergleich zu den Glanzzeiten der ersten Staffeln, doch die Imdb-Wertungen zwischen 7,7-9,1/10 spiegeln dies nicht so ganz wieder. Zwar ist sie die „zweitschwächste“ Staffel des Dexter-Universums, aber dies liegt vor allem am grandiosen Niveau der restlichen Staffeln.

Fazit: Inhaltlich oft schwach und konstruiert, aber das radikale Ende sorgt im Nachhinein für einen starken Schockmoment. Die 6. Staffel von „Dexter“ bietet eine Mischung aus vorhersehbaren Handlungssträngen und konstruierten Effekten, wird jedoch durch den starken Cliffhanger im Finale gerettet. Wer hier „durchhält“ wird mit einer sehr starken 7. Staffel belohnt, die wieder an alte Zeiten anknüpfen kann.



Staffel 7
Nach den letzten Ereignissen hegt Debra nun mehr Misstrauen denn je gegen Dexter und durchsucht seine Wohnung, wobei [SPOILERWARNUNG!] sie seine Messer und seine blutigen Objektträger findet. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als ihr die ganze Wahrheit über seine wahre Natur zu beichten. Und auch, dass ihr Vater Harry alles wusste und ihn den Code gelehrt hat. Debra ist geschockt und will ihn von da an vom Morden abbringen. Als jedoch ein brutaler Frauenmörder wegen einer winzigen Formalität auf freien Fuß kommt und Dexter sich daraufhin um ihn kümmert, muss sie eingestehen, dass sie über Dexters Eingreifen froh war. Später wird Dexter mit weiteren Mordfällen konfrontiert, als der verurteilte Mörder Wayne Randall den Standort von seiner letzten Leiche nennt. Dabei gerät Dexter an Hannah McKay (Yvonne Strahovski), Randall’s Ex-Freundin, die allerdings behauptet, dass sie ihm nie bei seinen Verbrechen direkt geholfen hat. Später merkt Dexter allerdings, dass Hannah bereits Morde verübt hat. Er will auf Hannah auf seine herkömmliche Weise töten, doch bringt er es im letzten Moment nicht über sich und befreit sie. Dexter entwickelt Gefühle für sie, da er ihr gegenüber ehrlich sein kann.
Doch die Probleme hören nicht auf. Schon bald bekommt es Dexter mit Isaak Sirko (Ray Stevenson) zu tun, dem Mitglied eines ukrainischen Verbrechersyndikates. Er macht Jagd auf Dexter, nach dem dieser Viktor Baskov umgebracht hat, der zum einen für Isaak gearbeitet hat und zum anderen ein Geheimnis teilten. Schnell beweist Sirko sich als gnadenloser und kaltblütiger, aber auch raffinierter Gegenspieler für Dexter. Dessen Fixierung auf Dexter schließlich die negative Aufmerksamkeit des Syndikates auf ihn zieht, sodass sie schon bald Killer nach ihm schicken. Isaak erpresst Dexter, die Auftragskiller zu töten. Während Dexter die Beziehung mit Hannah vertieft, unternimmt Debra alles, um gegen Hannah vorzugehen. Sie versucht Dexter mit allen Mitteln von Hannah abzubringen, da sie um ihn fürchtet, doch Dexter bleibt stur. Damit Debra ihnen nicht im Weg steht, vergiftet Hannah ihr Trinkwasser. Sie überlebt und Dexter sorgt für die Verhaftung Hannahs. Durch einen vorgetäuschten epileptischen Anfall wird Hannah zu einem Krankenhaus gefahren, wo sie unbemerkt fliehen kann.

Doch Dexters größtes Problem geht nun von einer alten Bekannten aus: Leutnant Maria LaGuerta (Lauren Luna Vélez). Nach dem Vorfall in der Kirche findet sie einen Zusammenhang zwischen dem Bay Harbor Metzger und greift diesen Fall wieder auf, zumal sie so endlich Doakes Unschuld beweisen kann. Schon bald gerät Dexter bei ihr unter Verdacht. Sie versucht ihn, mit der Freilassung eines Mörders von Dexters Mutter anzulocken, doch Dexter kommt dahinter und entschließt, beide zu töten. Mit gezogener Waffe konfrontiert ihn jedoch Debra. LaGuerta fordert sie auf, ihn zu erschießen…
Highlight dieser Staffel sind zum Einen das Psychoduell zwischen Dexter und Deb: Die Chemie und das emotionale Schauspiel von Michael C. Hall und Jennifer Carpenter sind auf absolutem Spitzenniveau. Debras innerer Konflikt zwischen ihrer Pflicht als Polizistin und ihrer Liebe zu ihrem Bruder trägt die gesamte emotionale Last der Staffel. Und zum anderen der grandiose Antagonist Isaak Sirko: Ray Stevenson verkörpert den ukrainischen Mafiaboss mit einer solchen Eleganz, Bedrohlichkeit und Tiefe, dass er von vielen Fans direkt hinter dem Trinity-Killer (Staffel 4) als bester Gegenspieler der Serie eingeordnet wird. Die Dynamik zwischen ihm und Dexter bricht mit dem typischen „Killer-der-Woche“-Schema. Auch die Einführung von Hannah McKay (Yvonne Strahovski) bringt eine völlig neue romantische und gefährliche Facette in Dexters Leben. Sie ist eine der wenigen Personen, die Dexters „dunklen Begleiter“ wirklich verstehen und akzeptieren. Man merkt, dass die Showrunner einen Abschluss planten, indem Debra hinter Dexters Geheimnis kommt und La Guertas Ermittlungen durch die Wiederaufnahme des Bay Harbor Butcher-Fall Dexter immer dichter auf den Fersen ist. Dies sorgt für eine permanente, nervenzerreißende Grundspannung. Die finale Folge gipfelt in einen der düstersten Cliffhanger der TV-Geschichte. Besser kann man die finale Staffel nicht einläuten.

Neben den großartigen Plots, gibt es aber auch ein paar kleine Wehrmutstropfen, die jedoch die positive Gesamtwertung nur bedingt schmälern: Der Handlungsstrang um den Tech-Nerd Louis, der in Staffel 6 groß aufgebaut wurde, wird in Staffel 7 extrem schnell und unbefriedigend abgefrühstückt, um Platz für die Russen-Mafia zu machen. Quinns Verstrickung mit einer Striptease-Tänzerin und dem organisierten Verbrechen wirkt oft wie Füllmaterial, um dem Charakter überhaupt etwas zu tun zu geben.
Zu guter Letzt wirken die angedeuteten romantischen Gefühle von Debra für ihren Adoptivbruder Dexter nach wie vor etwas deplatziert und unnötig, auch wenn diese Debras Umgang mit Dexters Geheimnis vermutlich glaubhafter wirken lassen sollte, dies aber gar nicht nötig gewesen wäre, was auch die Produzenten wohl merkten und entsprechend dieser Subplot klein gehalten wurde.
Fazit: Während die Staffel 6 oft unter mangelnder Konsequenz litt, fühlt sich Staffel 7 wie ein dringliches, packendes Finale vor dem Finale an. Sie fokussiert sich perfekt auf die zwischenmenschliche Tragik und bereitet die Bühne für das (leider von vielen als enttäuschend empfundene) Finale in Staffel 8 vor. Für viele Fans gehört die siebte Staffel zusammen mit den Staffeln 1, 2 und 4 zurecht zum absoluten Olymp der Serie. Dem würde ich mich anschließen.



Staffel 8
Debra hat nach den Ereignissen der siebten Staffel den Kontakt zu Dexter abgebrochen. Es sind 6 Monate vergangen, seit sie beim Morddezernat gekündigt hat und Privatdetektivin wurde, wobei sie sich auch für einige Zeit in Alkohol und Drogen vertieft. Dexter versucht sie aufzuspüren doch will sie nichts mehr von ihm wissen. Währenddessen wurde eine Reihe neuer Mordfälle gemeldet: Der sog. „Gehirnchirurg“ öffnet seinen Opfern die Schädeldecke und entfernt die Inselrinde, die für die Empfindung von Emotionen und Empathie verantwortlich ist. Die Neuro-Psychologin Evelyn Vogel (Charlotte Rampling) kommt des Falles wegen in die Stadt, wobei sie zuvor Dexter konfrontiert. Es stellt sich heraus, dass sie die Psychologin war, an die sich Harry Morgan gewendet hat. Sie war es, die Harry half, Dexters Kodex auszuarbeiten und zu definieren. Sie äußert ihm gegenüber die Vermutung, dass der Serienkiller einer ihrer früheren Patienten sein könnte, da sie bereits selbst abgetrennte Inselrinden zugeschickt bekommen hat. Gleichzeitig versucht sie Dexter zu helfen, so auch in seinem Verhältnis mit Debra.
Während Dexter nach dem Serienkiller sucht, wird er auf Zach Hamilton aufmerksam, der offenbar mindestens eine Frau auf dem Gewissen hat. Vogel empfiehlt Dexter, ihm den Kodex zu lehren, doch Dexter geht darauf nicht ein. Als er ihn töten will, gibt Zach zu, dass er es nur getan hat, da sein Vater mit der ermordeten Frau seine Mutter betrog, die sich daraufhin fast zu Tode gesoffen hatte. Dexter, sich in Zach selbst wiedererkennend, will ihm den Kodex beibringen. Dexter glaubt tatsächlich, dass der Kodex weitergeführt werden kann und er in Zach einen Schüler gefunden hat. Die Lage wird erschwert, als Hannah McKay auftaucht. Sie ist mittlerweile an einen reichen Casinobesitzer gelangt, der ihr zu einer neuen Identität verholfen hat, sie dabei aber gleichzeitig erpresst. Da Dexter sich weigert, ihn für sie zu töten, tötet Hannah ihn selbst, woraufhin Dexter ihr bei der Beseitigung der Leiche hilft. Die beiden entdecken wieder ihre Gefühle zueinander und denken darüber nach, mit Harrison nach Argentinien zu ziehen, doch dann zieht ein Sturm auf und die Ereignisse überschlagen sich…

Die finale Season der Originalserie aus dem Jahr 2013 gilt in der Popkultur als eine der enttäuschendsten und am heftigsten kritisierten Abschlussstaffeln der Seriengeschichte. Der wohl größte Aufreger war das Schicksal von Dexter und Debra Morgan und einige Charakterentscheidungen, die Hardcore-Fans als Verrat an Dexters jahrelanger Charakterentwicklung werten. Anstatt die Schlingen um Dexters Hals enger zu ziehen (z. B. durch eine Jagd des Miami Metro Police Departments auf ihn), verlor sich die Staffel in Nebenschauplätzen. Die Einführung von Dr. Evelyn Vogel als „Mutter des Kodex“ kam extrem spät, und der finale Bösewicht („Der Gehirnchirurg“) blieb blass und erreichte nie das Charisma früherer Antagonisten wie des Trinity-Killers.
Die positiven Aspekte sind die guten schauspielerische Leistungen von Michael C. Hall und vor allem Jennifer Carpenter (als psychisch völlig zerrüttete Debra zu Beginn der Staffel) lieferten trotz der recht schwachen Drehbücher eine starke Performance ab. Auch die Spannung im Mittelteil, die Dynamik zwischen Dexter, Debra und Dr. Vogel hatte stellenweise psychologischen Tiefgang und die Einführung von Zach als möglicher Schüler von Dexter bot kurzzeitig gute Unterhaltung. Da war deutlich mehr Potential vorhanden, als was die Autoren draus gemacht haben. In der für mich schwächsten Episode wird Hannah Harrison zuliebe so unvorsichtig, dass deren gemeinsamer Plan Miami zu verlassen unnötig in Gefahr gerät. Die ganze Szenerie um Harrisons Verletztung ist so dermaßen Lazy Writing, da hat das Finale deutlich mehr redeeming Quality, wenn ihr mich fragt.

Fazit: Die 8. Staffel konnte das einst gigantische Niveau der vorherigen Staffeln nicht halten. Sie litt unter allzu gezwungenen Twists und einem Mangel an Mut seitens der Autoren. Ich muss aber zugegeben, dass auch bei wiederholten Male ich das Ende nicht so schlecht fand. Ich hätte zwar die allerletzte Szene herausgeschrieben und das Ende offener gelassen, aber der ganze Frust der Fangemeinde über die letzte Szene war so gewaltig, dass Showtime Jahre später mit Dexter: New Blood eine Miniserie nachschob, um der Geschichte ein würdigeres und finales Ende zu verpassen. Immerhin, denn sie hat den Hype wieder losgetreten, so dass wir mittlerweile die 4 Staffel Post-Original-Serie heiß erwarten dürfen. Hallelujah.




Zum Abschluss, hab ich noch eine Empfehlung, die es in sich hat: Der You-Tuber DJ hat 5 Monate an einem Video zu DEXTER gearbeitet, indem er alle (!) 96 Folgen rezensiert und gerankt hat. Von 2/10, und damit ist er deutlich harscher in seinen Wertungen als ich, bis 10/10 ist alles dabei, Wobei er die Höchstwertung ganze 18x (!) zückt und damit 10x öfter zückt als ich es getan habe. Auch hat er 80 der 96 Episoden mit 8/10 oder mehr bewertet, also ist Dexter auch für ihn, abgesehen von einigen Ausnahmen (überwiegend in der letzten Staffel) in der Königsklasse anzusiedeln. Was das Video so besonders macht ist die Hingabe und der intellektuelle Witz, in der er über die einzelnen Folgen spricht und diese mit entsprechendem Bildmaterial (überwiegend aus der Serie) anreichert. Viel Spaß damit!
